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Verstärker Von der Röhre zum Transistor

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  post #1  
Alt 10.03.2010, 08:54
Titian Titian ist offline
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Impedanz-Anpassung (Frage)

Hallo

meine Endstufen haben eine Impedanz von 220 kOhm
Ich möchte den output um 2db reduzieren.
Welcher Wert muss der Widerstand (Impedanz) neu haben?

Gruss


titian
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  post #2  
Alt 10.03.2010, 09:12
Lars Lars ist offline
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Ort: High Entenhausen
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Wie deine Endstufen haben eine Impedanz von 220kOhm? Du meinst den Eingangswiderstand? Also ein 220kOhm R nach dem Koppel C zur Masse. Dieser bildet mit dem Ausgangswiderstand der Vorstufe einen Spannungsteiler. Da der Ausgangswiderstand der Vorstufe aber i.d.R. eher klein ist (<100Ohm) fällt die Spannung fast komplett über dem Eingang der Endstufe ab. Um den Pegel zu reduzieren, musst du einen Spannungsteiler einbauen.

2dB bedeuten (spannungsbetrachtend) eine Eingangsspannungsreduzierung um 37%. Wenn der Gesamtwiderstand 220kOhm bleiben soll, bedeutet das einen Spannungsteiler mit 59,41KOhm und 160,59 kOhm. Normreihenbereinigt also 59kOhm und 160kOhm (96er Normeiher). Vom Eingang her also zuerst den 59kOhm, dann den 160kOhm zur Masse. An der Verbindung dann zwischen den Widerständen dann zur Endstufe.
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  post #3  
Alt 11.03.2010, 00:09
Titian Titian ist offline
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Ort: Oberarth, Schweiz
Beiträge: 515
Ich verstehe nicht was du meinst.

Die Vorstufe hat eine Impedanz von 200 KOhm bei symmettrischen Verbindung.

Bei der Eingang der Endstufe gibt es parallel 2 Widerstände:
- 220 KOhm zur Erde
- 51 KOhm zur Röhre und Kondensator 8.2pF (zur Erde)

Gruss

titian
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  post #4  
Alt 11.03.2010, 06:51
Benutzerbild von [IDC]Dragon
[IDC]Dragon [IDC]Dragon ist offline
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Der Spannungsteiler sollte auf jeden Fall niederohmiger sein, damit die Endstufe ihn nur wenig beeinträchtigt. Denn dabei den Eingangswiderstand der Endstufe mit einkalkulieren zu müssen ist keine gute Idee. Der kann frequenzabhängig sein und alles mögliche.

Ist eine ähnliche Gratwanderung wie bei passiven Vorstufen, soll gegenüber der Quelle nicht zu niederohmig sein, jedoch gegenüber der Senke nicht zu hochohmig. Also was im Bereich dazwischen. Franz hatte doch neulich einen Link auf so Abschwächer-Zwischenstöpsel gepostet?

Allgemein wird versucht, die Impedanz einer Quelle möglichst niedrig zu haben. Dann ist sie "steif" gegenüber angeschlossenen Kabeln und Geräten, läßt sich davon wenig beeinträchtigen. Üblich sind < 100 Ohm.
Eine Senke hingegen macht man hochohmig, damit sie die Quelle möglichst wenig belastet und somit beeinträchtigt. Üblich sind >10000 Ohm. Absichtlich nicht zu hochohmig, damit offene Eingänge sich nicht zuviel einfangen.

Exkurs: Bei HF-Verbindungen hingegen gelten andere Gesetze, da macht man die Impedanzen gleich, damit es keine Reflektion an den Enden gibt. Das nennt man dann Impedanzanpassung. Auch das Kabel hat dann diese Impedanz, als Wellenwiderstand. Das ist der Widerstand, den die Quelle "sieht" wenn das Signal noch gar nicht hinten angekommen ist. Man kann Kabel so bauen, das Impedanz und Kapazitätsbelag sich gegenseitig aufheben, was dann übrig bleibt ist dieser Wellenwiderstand.

Jörg

Geändert von [IDC]Dragon (11.03.2010 um 06:53 Uhr).
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  post #5  
Alt 11.03.2010, 09:43
Lars Lars ist offline
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Registriert seit: 30.11.2007
Ort: High Entenhausen
Beiträge: 481
Zitat:
Zitat von Titian Beitrag anzeigen
Ich verstehe nicht was du meinst.

Die Vorstufe hat eine Impedanz von 200 KOhm bei symmettrischen Verbindung.

Bei der Eingang der Endstufe gibt es parallel 2 Widerstände:
- 220 KOhm zur Erde
- 51 KOhm zur Röhre und Kondensator 8.2pF (zur Erde)

Gruss

titian
Die Vorstufe hat eine Eingangsimpedanz von 200kOhm, das hat jetzt mit deiner Endstufe nichts zu tun, da die ja vom Ausgang getrieben wird. Der Ausgangswiderstand wird irgendwo unter 100 Ohm liegen und beeinflusst damit den Eingang der Endstufe so gut wie gar nicht.

Die Eingangsbeschaltung deiner Endstufe ist mir anhand deiner Beschreibung nicht ganz klar. Ich vermute 51kOhm in Serie zum Gitter der Eingangsröhre, hinter dem 51kOhm Widerstand dann 220kOhm parallel zu 8.2pF zur Erde (das wäre im Rahmen des üblichen Gridresistors zur Vorspannungserzeugung, aber mit Röhren steh ich nicht auf Du und Du)? Oder ist es umgekehrt, also erst 220kOhm zur Masse, dann 51kOhm zum Gitter und dahinter 8.2pF wieder zur Masse? So ne kleine Skizze währe hilfreich.
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